Der Mensch - und nicht der Sport - steht im Mittelpunkt ? Berufsperspektiven als Sport- und Fitnesskauffrau/mann

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„Der Mensch - und nicht der Sport - steht im Mittelpunkt!“

Berufsperspektiven als Sport- und Fitnesskaufmann/frau

Interview mit Daniela Rutkowski, Kundenberaterin bei FORUM Berufsbildung


Auf den ersten Blick wirkt Daniela Rutkowski nicht wie jemand, der im Fitnessstudio arbeitet. Doch die studierte Geisteswissenschaftlerin und zweifache Mutter ist einen ungewöhnlichen Berufsweg gegangen und hat für eine renommierte Fitnesskette im Premiumbereich einen Club aufgebaut und geleitet. Jetzt ist sie Kundenberaterin bei FORUM Berufsbildung und gibt ihre Erfahrungen weiter an Interessierte, die im Sport- und Fitnessbereich arbeiten wollen. Wir haben uns von ihr ein paar Tipps für eine Karriere in der Branche geholt.

Daniela Rutkowski, Kundenberaterin bei FORUM Berufsbildung
Was zeichnet Deiner Meinung nach den Beruf „Sport- und Fitnesskaufmann/frau“ besonders aus?

Die Vielfältigkeit. Mit diesem Berufsabschluss kann man sowohl auf der Trainingsfläche, im Service, im Sales oder in der Verwaltung arbeiten. Die Aufgaben reichen von der Beratung und Kundenbetreuung über Terminvereinbarung und Vertragsverhandlungen bis zum Beschwerdemanagement.

 

Und wo siehst Du die besten Einstellungsmöglichkeiten?

Fitnessclubs suchen immer Personal und wollen die Leute gern bereichsübergreifend einsetzen. Aber auch im Reha-Bereich und in Vereinen gibt es eine große Nachfrage an Mitarbeitern. Wir haben z.B. viele Umschüler, die ihr Praktikum im Herzzentrum absolvieren.

 

Was hat sich in der Branche die letzten Jahre geändert?

Fitnessstudios sind längst keine „Muckibuden“ mehr. Viele bieten Gesundheits- und Ernährungskurse an, Sauna und Spa gehören schon fast zur Grundausstattung.

Auch die Klientel hat sich verändert: Gesundheit liegt im Trend und Menschen jenseits der 30 wollen etwas für sich tun. Deshalb stellen Studios mittlerweile auch gern ältere Bewerber ein, die nicht dem Klischee entsprechen.

 

Muss ich überhaupt eine Sportskanone sein, um in dieser Branche Fuß zu fassen?

Nein. Ich bin ja auch eher atypisch und wurde während des Trainings vom Fleck weg engagiert. Man sollte schon Spaß an Bewegung haben und ein gutes Körperbewusstsein besitzen. Das wesentliche Fachwissen für die Geräte bekommt man mit der Trainer-B-Lizenz, die bei FORUM Berufsbildung Teil der Umschulung ist.

Ich hatte z.B. auch mal einen Trainer, der fast gehörlos war. Der hat seine Schwäche durch Kompetenz und Empathie ausgeglichen. Die Kunden haben ihn dafür geliebt.

 

Was ist die wichtigste Voraussetzung, die man in jedem Fall für alle Arbeitsbereiche mitbringen sollte?

Spaß und Motivation – jeden Tag! Die Kunden kommen in ihrer Freizeit, haben den inneren Schweinehund überwunden und müssen nun an ihre Grenzen gehen. Dafür brauchen sie jemanden, der sie unterstützt, motiviert und ihnen gute Laune vermittelt. Der Mensch steht bei der Arbeit im Mittelpunkt, nicht der Sport. Das muss man wissen und können.

Außerdem sollte man immer offen für Trends sein – vor allem im Ernährungsbereich. Die Kunden sind gut informiert und hinterfragen auch viele Trends. Da muss man am Ball bleiben. Grundsätzlich ist die Spezialisierung auf Ernährung ideal, denn viele Kunden wollen sich nicht nur bewegen, sondern gesund leben.

Und man muss sich im Klaren sein, dass die Kernarbeitszeit dann ist, wenn andere Feierabend haben. Das lässt sich aber organisieren - auch mit Kindern.

 

Und was bekommt man dafür?

Ich sorge dafür, dass es anderen gut geht und verdiene dabei Geld.
Das ist doch schon eine ganze Menge.

Das Interview führte Sabine Reichel, Stellvertretende Leitung Marketingkommunikation.


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