Erzieher/in | AZUBI-Woche 2018


ERZIEHER/IN (STAATLICH ANERKANNT)

Herzlich Willkommen! Hier erfahren Sie alles rund um Beruf und Ausbildung "Erzieher/in (staatlich anerkannt)".

Auf dieser Seite erwarten Sie folgende Themen:


Therapiehund Elija bei den Erzieher/innen und Sozialassistent/innen

Therapiehund Elija_Sozialassistenz-Ausbildung in Berlin
Therapiehund Elija_Sozialassistenz-Ausbildung in Berlin
Therapiehund Elija_Sozialassistenz-Ausbildung in Berlin

Elija ist ein Pudel-Mix, Rüde, vermutlich Pudel-Havaneser, kastriert und circa 1 - 1,5 Jahre alt. Da diese Rassen keine Haare verlieren, sind sie für Allergiker in der Regel unproblematisch.

Elija wurde am 2. März in Bukarest gefunden. Er wurde ausgesetzt und von einer rumänischen Tierschutzorganisation, die mit dem deutschen Verein „Körbchen gesucht e. V. eng zusammenarbeitet, aufgenommen. Elija ist sehr menschenbezogen, er mag Kinder, er lässt sich gerne anfassen und genießt Streicheleinheiten.

Er musste bis zum 23. März bei der Tierschutzorganisation in einer Box ausharren, bis er ausreisen durfte, da sichergestellt sein musste, dass er gesund ist und keine Tollwut nach Deutschland einschleppt.

Am 25. März traf er nach einem 52-stündigen Transport gemeinsam mit vielen weiteren geretteten Vierbeinern völlig erschöpft, verfilzt und schmutzig in Berlin ein. Hätte unsere Mitarbeiterin ihn nicht zu sich genommen, wäre er vermutlich irgendwann eingeschläfert worden.

Elija erzählt aus seinem Alltag bei FORUM Berufsbildung

Ich bin jetzt schon seit mehr als 2 Monaten bei meinen neuen Menschen und inzwischen bin ich mir sicher, dass ich bei ihnen bleiben darf. Ich habe es mir von Anfang an ganz doll gewünscht, aber ich wusste ja nicht genau, ob die mich auch wieder wegschicken. Das ist mir nämlich schon einmal passiert und das hat mich sehr traurig gemacht.

Bei meinen neuen Menschen ist es aber auch ganz toll. Vier Tage in der Woche gehe ich zur Arbeit in die Schule! Da komme ich morgens an und sage gerne erst einmal laut Bescheid, dass ich wieder da bin. Eigentlich soll ich das nicht, aber manchmal kann ich es mir nicht verkneifen. Die Leute, die da arbeiten freuen sich schließlich, wenn sie mich sehen. Wenn sie mich begrüßen werde ich immer sofort gestreichelt – so beginnt unser Arbeitstag.

Ich gehe auch richtig gerne mit in den Unterricht, weil sich die Schüler immer freuen, wenn ich da bin. Wenn die Schüler sich besonders konzentrieren müssen, finden sie es oft gut, wenn ich mich auf ihre Füße lege. Sie sagen, dass sie das beruhigt. Ich bin schon ein bisschen stolz, dass ich den Schülern helfen kann. Mein Mensch ist auch froh, weil die Schüler besser gelaunt und sogar ruhiger sind, wenn ich da bin. Ich glaube, die wollen mich nicht erschrecken und sind deshalb leiser. Aber eigentlich bin ich gar kein ängstlicher Typ.

Nach den Sommerferien kommen wieder neue Klassen zu uns in die Schule. Denen zeige ich dann, wie ich Kunststücke lerne und was sie sich davon abgucken können. Zum Lernen von den Kunststücken brauche ich nämlich Ruhe und Konzentration und viele Belohnungen! Das brauchen die Menschen eigentlich auch, aber das haben einige vergessen. Außerdem zeige ich den Schülern, dass ich nur etwas Neues lernen kann, wenn ich keine Angst haben muss, dass ich Fehler mache oder nicht sofort verstehe, was ich tun soll. Ich glaube die Menschen können noch so einiges von uns Hunden lernen!

Manchmal bleibe ich aber auch alleine im Büro. Das ist zwar etwas langweilig, aber meistens schlafe ich dann und die Zeit geht schnell herum. Zur Belohnung darf ich dann meistens raus und eine Runde spazieren gehen, dafür lohnt sich das Warten!

Oft kommen Schülerinnen oder Schüler zu meinem Mensch und wollen etwas bereden. Häufig sind sie dann ganz ernst, aufgeregt oder sogar traurig und richtig verzweifelt. Mein Mensch nimmt mich dann mit zum Gespräch und ich lege mich zu dem Schüler oder hüpfe auf den Schoß. Dann  beruhigen sie sich und können leichter sprechen. Ich finde es toll, dass ich mit meiner Mitarbeit so viel Gutes beitrage!

Von Donnerstag Abend bis Sonntag muss ich nicht arbeiten. Dann fahren wir auf's Land, ich treffe meine Hundefreundin und darf ganz Hund sein. Dann mache ich viel Unsinn, tolle im Garten herum und erhole mich von der Woche!



Impressionen aus dem Unterricht

Sport-Projekttag der angehenden Erzieher/innen

Sport-Projekttag der angehenden Erzieher/innen
Sport-Projekttag der angehenden Erzieher/innen
Sport-Projekttag der angehenden Erzieher/innen
Sport-Projekttag der angehenden Erzieher/innen

Wie werde ich Erzieher/in? Tipps vom Profi

Katja Henning, Schulleitung Fachschule für Sozialpädagogik

Seit 2014 ist Katja Henning für die Ausbildung zum/r Erzieher/in bei FORUM Berufsbildung zuständig. Als Schulleiterin der Fachschule für Sozialpädagogik kennt sie die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt für Erzieher/innen sehr gut und berät Neueinsteiger/innen regelmäßig zur ihren Möglichkeiten. Wir haben Katja Henning zu ihren Erfahrungen befragt.

Wie ist die aktuelle Situation für Erzieher auf dem Arbeitsmarkt?
Staatlich anerkannte Erzieher/innen sind sehr gefragt, sie können sich den Arbeitsplatz praktisch aussuchen. In näherer Zukunft wird sich daran auch nicht viel ändern. Wir erhalten jede Woche Stellenausschreibungen für unsere Absolventen/innen oder die Anfrage von Betrieben, sich bei zukünftigen Absolvent/innen vorstellen zu dürfen.

Welche Möglichkeiten gibt es, Erzieher/in zu werden?
Es gibt die berufsbegleitende Ausbildung und die schulische Ausbildung in Vollzeit. Beide Ausbildungen dauern drei Jahre, sind aber ganz unterschiedlich aufgebaut.

In der berufsbegleitenden Ausbildung laufen Unterricht und Praxisphase parallel. Das hat natürlich Vorteile: Man bekommt schon während der Ausbildung eine Vergütung und kann das Erlernte direkt in der Praxis ausprobieren. Aber die Ausbildung ist mit 40 Stunden auch sehr zeitaufwändig.

Wer z.B. Kinder versorgen muss, sollte die Ausbildung in Vollzeit in Erwägung ziehen. Denn diese hat weniger Wochenstunden und lässt sich daher besser mit der Familie unter einen Hut bringen. Unterricht und Praxisphasen finden hier nacheinander statt. Die Ferienzeiten richten sich nach den Berliner Schulferien und man kann unterschiedliche Praktika absolvieren.

Für die Ausbildung in Vollzeit gibt es keine Vergütung. Man kann aber Förderprogramme wie z.B. Schüler-BAföG oder Aufstiegs-BAföG in Anspruch nehmen und bekommt oftmals auch noch die Kinderbetreuung finanziert. Daher ist das Modell gerade für Familien besser geeignet.

Warum fehlen nach wie vor viele Erzieher/innen?

Wer sich für eine berufsbegleitende Ausbildung entscheidet, muss einige Voraussetzungen erfüllen und z.B. einen Praxisplatz mit mindestens 19,5 Arbeitsstunden pro Woche vorweisen. Das ist gar nicht so einfach, denn für die Betriebe ist so eine Teilzeit-Ausbildung sehr betreuungsintensiv und wenig lohnend.

Außerdem muss man bis zu 20 Stunden wöchentlich den theoretischen Teil der Ausbildung absolvieren, der oftmals in den Nachmittag-/Abendstunden und samstags stattfindet. Dazu kommen noch Hausaufgaben, Projektaufgaben etc. Das ist vor allem für Mütter schwierig, die dann nicht mehr ausreichend Zeit für ihre Kinder haben.

Wer sich für eine Vollzeitausbildung entscheidet, kann durch Schüler- oder Aufstiegs-BAföG finanziert werden. In der Praxisphase wird das Aufstiegs-BAföG nicht gezahlt und das macht insgesamt immerhin ein ganzes Jahr aus. Hier muss man sich selbst um alternative Finanzierungen kümmern – nicht immer leicht, wenn man parallel Familie zu versorgen hat. Deshalb beraten wir oftmals zu alternativen Förderprogrammen, die je nach individueller Situation in Frage kommen.

Was empfehlen Sie allen, die Erzieher/in werden wollen?

Das passende Ausbildungsmodell und die richtige Finanzierung hängen von vielen individuellen Faktoren ab wie z.B. Alter, Förderung, finanzielle und familiäre Situation usw. Viele haben eine falsche Vorstellung von den Voraussetzungen und Rahmenbedingungen. Menschen mit ausländischem Schulabschluss müssen sich diesen außerdem bei der Senatsverwaltung anerkennen lassen. Das nimmt Zeit in Anspruch und sollte möglichst sofort beantragt werden, sobald man sich des Berufswunsches sicher ist.

Wer die Ausbildung ins Auge fasst, sollte sich deshalb umfassend und kompetent beraten lassen. Aus diesem Grund nehmen wir uns für jede/n Bewerber/in viel Zeit und klären alle Fragen im Vorfeld. Denn wir wollen ja, dass unsere Azubis ihre Ausbildung auch erfolgreich abschließen.


Berufsbild Erzieher/in

Nach der Ausbildung eröffnen sich Ihnen verschiedene Arbeitsmöglichkeiten. So werden Sie entweder in Kindergärten, Kindertageseinrichtungen oder Horten mit Kindern arbeiten, oder auch mit der Betreuung von Jugendlichen in Kinder-, Jugendwohn- und Erziehungsheimen betraut werden.

Was wird von mir als Erzieher/in erwartet?

  • Als Erzieher/in sind Sie Vertrauensperson für die Ihnen anvertrauten Kinder und auch für die Eltern.
  • Liebevoller und fürsorglicher Umgang mit Kindern
  • Gewissenhafte und seriöse Kommunikation mit den Eltern
  • Arbeit mit Kindern bereitet Ihnen Freude.
  • Erzieherische Aufgaben und kreative Freizeitgestaltung gehören genauso zu Ihrem Alltag wie frühkindliche Erziehung oder die Gruppenarbeit in Vorschulen.
  • Flexibilität und Belastbarkeit

    Welche Aufgaben und Tätigkeiten werde ich übernehmen?

    • Als Erzieher/in betreuen und fördern Sie die Entwicklung und das Wohlbefinden von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
    • In erster Linie unterstützen Sie die Ihnen anvertrauten Personen in ihrer geistigen, körperlichen und sozialen Entwicklung.

    Ausbildung zum/r Erzieher/in bei FORUM Berufsbildung

    Ablauf der Ausbildung

    • Dauer: 36 Monate
    • Theoretischer Unterricht an unserer Fachschule für Sozialpädagogik
    • 1. und 2. Lehrjahr: 12 Wochen in Praxisunternehmen
    • 3. Lehrjahr: 20 Wochen in Praxisunternehmen
    • Abschluss: staatlich anerkannt
    • Voraussetzungen: Mindestens Mittlerer Schulabschluss mit beruflicher Vorbildung oder Ausbildung

    Sie wollen der/die nächste Erzieher/in werden?

    Wir haben Ihr Interesse geweckt oder Sie möchten sich bewerben? Sie können gerne mit uns einen kostenlosen Beratungstermin vereinbaren.
    Sie erreichen uns unter: Telefon 030 – 259 008 0 oder E-Mail info@forum-berufsbildung.de

    Wir freuen uns auf Sie!

    Anfahrt_FORUM Berufsbildung

    FORUM Berufsbildung
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    E-Mail: info@forum-berufsbildung.de

    U-Bahn
    U6: Kochstraße
    Fußweg ca. 5 Minuten

    Bus
    M29: Charlottenstraße
    Fußweg ca. 2 Minuten

     

     

    Ihr Weg zum Umwelt-Bildungszentrum Berlin in Berlin-Gatow: Kladower Damm 57, 14089 Berlin

    Umwelt-Bildungszentrum Berlin
    Kladower Damm 57
    14089 Berlin-Gatow

    Tel.: 030 / 200 96 40 - 0
    E-Mail: info@umwelt-bildungszentrum.de

    Bus
    ab S Zoologischer Garten: Bus X34, danach 134
    ab S Messedamm: Bus X34, danach 134
    ab S Rathaus Spandau: Bus 134