Betreuungsassistent*in – Berufsbild

Berufsbild / Arbeitsmarktperspektive

Als Betreuungsassistent*in (auch als Alltagsbegleiter*in oder Betreuungskraft bekannt) unterstützen Sie hilfs- und pflegebedürftige Menschen.

Aufgrund des demographischen Wandels steigt der Bedarf an Pflegepersonal. Sie erwartet also nach Ihrer Fortbildung in Berlin ein krisensicherer Job mit Zukunft!







viel wenig

Arbeit mit Menschen

Kreative Arbeit

Verwaltung & Planung

Körperliche Arbeit

Neugier & Einsatz

Betreuungsassistent*in

Fortbildung
Dauer: 15 Wochen, inkl. 6 Wochen Praktikum

Mehr Informationen zum Berufsbild

Nach der Fortbildung erwarten Sie verschiedenste Arbeitsmöglichkeiten. Als Betreuungsassistent*in finden Sie Arbeit in der Alltagsbegleitung und der ambulanten Pflege. So können Sie in der Wohnbetreuung oder der Gesundheitsvorsorge eingesetzt werden.

Im Laufe der Fortbildung erlernen und vertiefen Sie Kompetenzen, die Sie in der Pflege und Betreuung benötigen. So sind Sie nach Abschluss dazu in der Lage, Menschen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, psychischen Erkrankungen oder geistiger Behinderung im Alltag zu unterstützen und zu betreuen.

Sie können mit verschiedenen Lebenssituationen professionell umgehen und unterstützend und aktivierend wirken. Auch schwierige Situationen meistern Sie gekonnt und wahren stets Ruhe und Geduld.

Sie kennen sich aus in der fachgerechten und spezifischen Pflege und Betreuung. Sie leiten persönlichkeits-, kreativitäts- oder bewegungsfördernde Freizeit- und Gruppenaktivitäten souverän an. Weiterhin sind Sie vertraut mit hauswirtschaftlichen Tätigkeiten und bereiten Speisen zu oder servieren diese. Ebenso sind Sie dazu in der Lage organisatorische Tätigkeiten auszuführen.

Sie sind Ansprechpartner sowohl für zu betreuende Menschen als auch für deren Angehörige. Sie haben immer ein offenes Ohr!

Welche Aufgaben und Tätigkeiten werde ich übernehmen?

Als Betreuungsassistent*in unterstützen Sie hilfs- und pflegebedürftige Menschen sowohl im Alltag als auch in schweren Situationen. Sie sind Bezugsperson, Stütze und haben immer ein offenes Ohr für Probleme oder Wünsche.

Bezugsperson und Unterstützer

Zu Hause, in Pflegeheimen oder in Einrichtungen des betreuten Wohnens wollen die meisten Menschen trotz Beeinträchtigungen ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen. Egal, ob es Personen im fortgeschrittenen Alter sind oder Menschen mit Krankheiten oder Behinderungen.

Sie sind ihre Betreuer, Unterstützer und Bezugsperson und machen einen selbstständigen Alltag möglich. Neben der Bewältigung alltäglicher Probleme, motivieren und fördern Sie die zu betreuenden Personen. Sie organisieren Freizeitaktivitäten, Ausflüge und aktivieren die zu betreuenden Personen mit einem kreativen Angebot.

Sie motivieren die Menschen zu aktiver körperlicher Betätigung, zum Beispiel in Form von Gymnastikübungen an. Ihre Kreativität, Motivation und Ihr Einfallsreichtum sind hierbei sehr gefragt.

Je nach Möglichkeiten der Einrichtung können weiterhin Koch- und Backevents, Gartenpflege oder Feste organisiert werden. Sie begleiten die Menschen auch außerhalb der Einrichtungen bei eigenen Vorhaben, wie zum Beispiel dem Besuch von Gottesdiensten oder dem Friedhof.

Gemeinsame Unternehmungen mit Ihren Klienten könnten sein:

  • Malen und basteln
  • Handwerkliche Arbeiten und leichte Gartenarbeiten
  • Haustiere füttern und pflegen
  • Kochen und backen
  • Anfertigung von Erinnerungsalben
  • Musik hören, musizieren und singen
  • Brett- und Kartenspiele
  • Spaziergänge und Ausflüge
  • Bewegungsübungen und Tanzen in der Gruppe
  • Besuch von kulturellen Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Gottesdiensten und Friedhöfen
  • Lesen und Vorlesen

Es gibt immer etwas zu tun!

Neben den Betreuungsaufgaben erledigen Betreungsassistent*innen auch hauswirtschaftliche Tätigkeiten. So bereiten Sie beispielsweise Mahlzeiten zu und servieren diese. Auch in den Privatwohnungen der zu betreuenden Menschen unterstützen Sie diese in hauswirtschaftlichen Tätigkeiten. So haben Sie immer ein Auge auf die Lebensumstände und begleiten Personen zu Arztbesuchen, Behördengängen oder gehen spazieren und erledigen tägliche Besorgungen.

Auch in schwierigen Lebenssituationen haben Sie immer ein offenes Ohr und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Kommt es zum Beispiel zu Todesfällen von Ehepartnern oder engen Verwandten, kümmern Sie sich um die Aufrechterhaltung des Alltags, helfen beim Ausfüllen von Formularen und bieten sich für Gespräche und Zuwendung an.  Gibt es Fragen zu betreuungsrechtlichen Fragen stehen Sie ebenso beratend zur Seite.

Ihr Arbeitsalltag besteht allerdings nicht nur aus der Betreuung und Pflege, sondern verlangt auch organisatorisches Talent von Ihnen. Insbesondere in Heimen arbeiten Sie je nach Dienst auch mal im Büro und kümmern sich um protokollarische oder finanzielle Aufgaben.

Mit welchen Arbeitsmitteln und Gegenständen werde ich arbeiten?

Ein zentraler Bestandteil der Tätigkeit von Betreuungskräften bzw. Alltagsbegleitern und -begleiterinnen ist das Versorgen und Betreuen von hilfs- und pflegebedürftigen Menschen. Dabei gehen sie mit folgenden Arbeitsmitteln um:

  • Instrumente, Geräte und Zubehör, z.B.: Musikinstrumente, Haus- und Gartengeräte, Koch- und Küchengeräte, Abspielgeräte, CDs, Brettspiele, Spielkarten, Bastelmaterialien, Notenblätter, Bücher, Erinnerungsalben
  • Medizinprodukte, z.B.: Rollstühle, Gehwagen
  • Unterlagen, z.B.: Dienst- und Stationspläne, Einkaufspläne

Wo werde ich eingesetzt?

Als Betreuungsassistent*in finden Sie Arbeit in Einrichtungen für ältere oder behinderte Menschen, in ambulanten Pflege- und Betreuungseinrichtungen oder Privathaushalten (betreutes Wohnen).

Weiterhin können Sie eingesetzt werden in:

Sozialwesen

  • Altenheime; Alten- und Behindertenwohnheime
  • Pflegeheime
  • Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime)
  • Soziale Betreuung älterer Menschen und Behinderter
  • Ambulante soziale Dienste, z.B. häusliche Betreuungsdienste, Sozialstationen
  • Sonstige soziale Betreuung älterer Menschen und Behinderter, z.B. Tagesstätten
  • Sonstiges Sozialwesen a. n. g., z.B. paritätische Verbände mit ambulanter Betreuung, Beratungsstellen und Selbsthilfeorganisationen

Privathaushalte

Private Haushalte mit Hauspersonal, z.B. Seniorenwohngemeinschaften, Wohngemeinschaften von Menschen mit Behinderung, Haushalte mit Familienangehörigen mit Betreuungsbedarf

Tätigkeiten im Einzelnen

z.B. Bewegungs- und Gedächtnisübungen, Kommunikations-, Mal- und Bastelangebote, Musik-, Film- und Gesellschaftsspielabende

z.B. Spaziergänge und Ausflüge, Ausstellungs-, Theater- oder Gottesdienstbesuche, hausinterne Veranstaltungen

z.B. Mahlzeiten zubereiten und servieren, Geschirr reinigen und aufräumen

Quelle: BERUFENET

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