Gesundheitsberater*in – Berufsbild

Jutta Kordes Bildungsberatung / Lehrgangskoordination

Was macht eigentlich…?

Als Gesundheitsberater*in sind Sie Teil der Gesundheitswirtschaft. Denn dazu zählen nicht nur Ärzt*innen, Krankenhäuser und Altenheime, sondern Gesundheit ist auch ein wichtiger Motor für eine Fülle von Zulieferern und benachbarten Wirtschaftsbereichen, wie bspw. gesunde Ernährung und Wellness.

Eine Weiterbildung zum*r Gesundheitsberater*in ist auch geeignet für diejenigen, die sich eine neue Existenz im freien Gesundheitsbereich als Berater, Kursleiter oder Trainer aufbauen wollen.

Der Lehrgang bietet sich besonders für Menschen an, die oft in Fragen der Gesundheitsvorsorge gefordert sind, jedoch keine entsprechende Ausbildung haben, wie z.B. Lehrer, Erzieher, Kosmetikerinnen, Physiotherapeuten, Naturkostfachverkäufer, Bioladenbesitzer, Arzthelferinnen, Fitnesstrainer, Yogalehrer, Masseure oder Übungsleiter.







viel wenig

Arbeit mit Menschen

Kreative Arbeit

Verwaltung & Planung

Körperliche Arbeit

Neugier & Einsatz

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Gesundheitsberater*in: Voraussetzungen und Perspektiven

Was wird von mir als Gesundheitsberater*in erwartet?

Als Gesundheitsberater*in sollten Sie grundsätzlich an Menschen interessiert sein und gerne kommunizieren. Sie sollten frei auf andere zugehen können, gerne mit anderen Menschen sprechen und grundsätzliche Kenntnisse über Rhetorik und Kommunikation besitzen.

Sie sollten offen, freundlich und fachlich kompetent sein. Sie müssen sich auf dem Laufenden halten und über die neuesten Trends im Gesundheitsbereich Bescheid wissen.

Als Gesundheitsberater*in sollten Sie grundsätzlich an Gesundheit interessiert sein und Ihre Überzeugungen auch leben.

Um erfolgreich zu sein, sollten Sie sich selbst gut vermarkten können, sich Ziele setzen und Selbstcoaching betreiben. Phantasie, Neugierde, Innovationsfreude und Kreativität können für den geschäftlichen Erfolg wichtige Ressourcen sein.

Sind Sie selbstständig, müssen Sie unternehmerisch denken und ein Mindestmaß an betriebswirtschaftlichen Kenntnissen besitzen. Sie müssen bereit sein, Ihre Arbeitszeiten flexibel zu gestalten und eventuell auch mehr als acht Stunden pro Tag zu arbeiten. Mit einer eventuell unsicheren Finanzlage sollten Sie umgehen können.

Nicht zuständig ist man als Gesundheitsberater*in für die Behandlung, Linderung und Diagnose von Krankheiten, sondern muss die Menschen an Ärzte oder Heilpraktiker weiterleiten.

Welche Aufgaben und Tätigkeiten werde ich als Gesundheitsberater*in übernehmen?

Die Tätigkeit eines Gesundheitsberaters / einer Gesundheitsberaterin ist sehr vielfältig und kann völlig unterschiedlich gestaltet sein, je nachdem welchen Schwerpunkt Sie sich setzen möchten und wo Sie arbeiten werden.

Grundsätzlich ist die Tätigkeit als Gesundheitsberater*in eher auf eine Selbstständigkeit ausgerichtet, wobei Sie z.B. in einer eigenen Praxis arbeiten. Gut vorstellbar ist auch eine Existenzgründung mit Partnern, z.B. mit einem Masseur, Physiotherapeuten, Heilpraktiker oder Yogalehrer. Oder Sie arbeiten weiter im Rahmen Ihrer bisherigen Tätigkeit, z.B. in einem Bioladen oder Reformhaus und sind dort spezieller Ansprechpartner für Gesundheitsberatung, oder Sie übernehmen z.B. als medizinische Fachangestellte in einer ärztlichen Praxis Zusatzaufgaben, wie Ernährungsberatung oder Kurse für Entspannung. Sie arbeiten also und machen sich nebenbei gleichzeitig selbstständig.

Stärken von Gesundheitsberater*innen:

  • Sie wissen über die Grundlagen einer gesunden Lebensführung Bescheid.
  • Sie wissen um die Bedeutung von Bewegung.
  • Sie können Übungen und Programme zusammenstellen und anbieten
  • Sie können Menschen beraten, die ihr Leben umstellen wollen.
  • Sie können qualifiziert etwas zum Thema Stress und Stressreduktion sagen.
  • Sie können weitergehend beraten als ein Fachverkäufer im Bioladen oder Reformhaus mit rein fachlicher Qualifikation.
  • Sie erkennen die Grenzen, wann jemand unbedingt zum Arzt muss.
  • Sie kennen sich aus mit den typischen Problematiken Übergewicht, Allergien, Unverträglichkeiten.
  • Sie sind sicher im Umgang mit Fragen zur vollwertigen Ernährung.
  • Sie können eine wertvolle Ergänzung in einer ärztlichen Praxis (auch physiotherapeutischen o.Ä.) darstellen.

Hier ist eine Auswahl an möglichen Tätigkeiten, die sich Ihnen als Gesundheitsberater bieten. Empfehlenswert ist hierbei eine Mischung verschiedener “Standbeine”:

  • Kochkurse geben (in Schulen, in Kindergärten, für spezielle Gruppen etc.)
  • Kochschule gründen
  • Handel mit Gesundheitsprodukten
  • Gesundheitsberatung in Firmen durchführen
  • Fasten- und Entgiftungsberatung
  • Säuglingsernährungsberatung
  • Gesundheitscoaching und -begleitung
  • Betreuung von Lauf- oder Walkinggruppen
  • Entspannungsgruppen leiten
  • Leitung oder Mitarbeit in einem Bioimbiss oder Vollwertcatering
  • Publikationen verfassen
  • Verfassen von Gutachten u. Stellungnahmen zu diätetischen Problemen
  • Erstellen von Infomaterial u. Organisieren von Fasten- oder Gewichtsreduktionsgruppen
  • Vorstellen von Vollwertkost und Ernährungsberatung bei Diätbedürftigen (in Absprache mit dem behandelnden Arzt)
  • Erstellen von Beratungskonzepten
  • Einzel- oder Gruppenberatungen oder Vorträge halten
  • Arbeit im Fachhandel für Naturkost, Reformwaren oder Sanitätsprodukte
  • Wellnessmassagen und -anwendungen
  • Messestandbetreuung, Handelsvertreter für Gesundheitsprodukte
  • Unterrichten in VHS oder bei Vereinen

Mit welchen Arbeitsmitteln und Gegenständen arbeiten Gesundheitsberater*innen?

Um Arbeitsblätter, Artikel oder Rechnungen zu erstellen, arbeiten Sie als Gesundheitsberater*in mit gängigen Computerprogrammen und Bürogeräten.

Je nachdem, welchen Schwerpunkt Sie setzen, gehen Sie z.B. mit spezieller Küchentechnik, Scannerkassen oder vielfältigen Sportgeräten um.

Um Ihre Dienstleistung anzupreisen, setzen sie Werbeträger (Plakate, Dekorationselemente, Flyer und Visitenkarten) ein. Kundenkontakte halten sie per Telefon, Fax und E-Mail.

Wo werden Gesundheitsberater*innen eingesetzt?

Sie arbeiten als Gesundheitsberater*in freiberuflich, fest angestellt oder in einer Teilselbstständigkeit, z.B. an folgenden Orten:

  • Volkshochschulen, freie Bildungsträger
  • Kur- und Reha-Einrichtungen
  • Beratungsbüros
  • Online-Beratungsplattformen
  • Verlage für Fachzeitschriften
  • Ernährungsberatungsstellen
  • Schulen, Kindergärten, gemeinnützige  Träger
  • Lebensmittel- und Getränkeindustrie
  • Einrichtungen der Altenpflege
  • Sanitätsfachhandel
  • Naturkostfachgeschäfte und Reformhäuser
  • Verbraucherberatungsstellen
  • Arzt- und Physiotherapiepraxen, Apotheken
  • Wellnesshotellerie
  • Fitnessstudios
  • und weitere

In welchen Branchen kann ich tätig sein?

Je nach Kenntnissen und vorhergehender Ausbildung bieten sich vielfältige Arbeitsmöglichkeiten in verschiedensten Branchen an:

  • Gesundheitsbranche
  • Einzelhandel
    • selbstständig mit Nahrungsergänzungsmitteln
    • Naturkost- und Naturwarenfachgeschäfte, Reformhäuser, Biosupermärkte,
    • Sonstiger Einzelhandel, z.B. Apotheken mit Gesundheitsberatung, Sanitätsfachhandel
  • Bildung, Erziehung und Beratung
  • Medien und Information
  • Tourismus und Sport
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