Heilerziehungspfleger*in – Berufsbild

Berufsbild / Arbeitsmarktperspektive

Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen brauchen Unterstützung im täglichen Leben. Hier kommen Heilerziehungspfleger*innen zum Einsatz. Sie fördern, betreuen und pflegen diejenigen, die im Alltag nicht zurechtkommen – vom Kind bis zum Senior. Dementsprechend umfangreich ist das Arbeitsgebiet und genauso vielseitig sind die Einsatzmöglichkeiten.







viel wenig

Arbeit mit Menschen

Kreative Arbeit

Verwaltung & Planung

Körperliche Arbeit

Neugier & Einsatz

Heilerziehungspfleger*in

Ausbildung
Dauer: 36 Monate
Abschluss: staatlich geprüft

Voraussetzungen und Perspektiven

Was wird von mir erwartet?

Heilerziehungspfleger*innen fördern die persönliche Entwicklung der eigenen Schützlinge. Dazu gehört die Betreuung in der Freizeit, die Anregung zum Sport oder der Ausübung von Hobbys. Außerdem helfen sie bei der Körperpflege, beim Anziehen, Essen und der Einnahme von Medikamenten.

Heilerziehungspfleger*innen müssten viel Verantwortung für ihre Schützlinge übernehmen und kommen ihnen im täglichen Leben sehr nahe. Deshalb sollte man sich auf sie verlassen können. Auch sollte man keine Berührungsängste haben, vor allem bei Menschen mit geistigen Behinderungen

Geduld ist eine der wichtigsten Stärken, die man mitbringen sollte. Da sich vor allem Kinder und Erwachsene mit Einschränkungen nicht gut ausdrücken und ihre Bedürfnisse nicht immer mitteilen können, ist ein gewisses Maß an Einfühlungsvermögen sehr wichtig.
Darüber hinaus muss die gesundheitliche Eignung vorliegen und – je nach Einsatzgebiet und Bundesland – auch ein polizeiliches Führungszeugnis.

Welche Aufgaben werde ich übernehmen?

Das Ziel dieses Berufes ist immer, den Betroffenen ein weitgehend selbstständiges Leben zu ermöglichen. Deshalb kümmern sich Heilerziehungspfleger*innen nicht nur um die Dinge des täglichen Lebens, sondern auch um Verwaltungsangelegenheiten, erstellen Förderanträge oder übernehmen Botengänge. Sie begleiten ihre Schützlinge auf Schritt und Tritt und werden so ein wesentlicher Teil ihres Lebens.

Wo werde ich eingesetzt?

Heilerziehungspfleger*innen arbeiten in Tagesstätten, Wohn- oder Pflegeheimen, in Kliniken, Förderschulen, Kindergärten oder Privathaushalten.

Mit welchen Arbeitsmitteln und Gegenständen werde ich arbeiten?

Je nach Hobby und Interesse des Schützlings werden Gegenstände zum Basteln, Musizieren und zur sportlichen Betätigung zum Einsatz kommen. Hier ist vor allem auch Kreativität gefragt. Im Rahmen der täglichen Versorgung muss man je nach Situation auch mit medizinischen Gegenständen wie Rollstuhl oder Arbeitsmitteln zur täglichen Körperpflege umgehen können.

Das Video zum Beruf Heilerziehungspfleger*in

Lernen Sie den Berufsalltag von Heilerziehungspfleger*innen kennen:

Quelle: BERUFENET

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