Kosmetiker*in – Berufsbild

Elisabeth Busche Bildungsberatung / Lehrgangskoordination

Berufsbild / Arbeitsmarktperspektive

Als Kosmetiker*in sind Ihre Einsatzgebiete so vielfältig wie das Produktangebot. Sie können im Verkauf arbeiten, Kunden behandeln und ihren beruflichen Schwerpunkt auf medizinische oder naturkosmetische Behandlungsmethoden legen. Naturkosmetik ist ein wichtiger Bestandteil der Aus- bzw. Weiterbildung.

Seit 2004 kann die Kosmetikbranche ein stabiles Wachstum von jährlich 10% verzeichnen.

Der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen steigt ständig. Die besten Jobchancen in der Branche haben allerdings ausgebildete Kosmetiker*in mit einem Abschluss vor der Handwerkskammer (HWK). Auch Sie können – verfügen Sie über Fachwissen und Kompetenz – auf diesem Markt erfolgreich werden.







viel wenig

Arbeit mit Menschen

Kreative Arbeit

Verwaltung & Planung

Körperliche Arbeit

Neugier & Einsatz

Kosmetiker*in HWK

Ausbildung
Dauer: 36 Monate
Abschluss: HWK-Abschluss

Kosmetiker*in HWK

Umschulung
Dauer: 24 Monate, inkl. Praktikum im zweiten Ausbildungsjahr
Abschluss: HWK-Abschluss

Kosmetiker*in HWK

Prüfungsvorbereitung
Dauer: 6 Monate

Einstieg individuell nach Vorkenntnissen möglich.

Voraussetzungen und Perspektiven

Was wird von mir erwartet?

Die Umschulung in Berlin Kosmetiker*in HWK vermittelt auf fachtheoretische und praxisorientierte Weise die einfühlsamen und wirkungsvollen Methoden kosmetischer Regenerations- und Schönheitsbehandlungen. Unter Einbeziehung modernster Geräte und Techniken wird zusätzlich versucht, positiv auf Organismus und Psyche einzuwirken.

Als Kosmetiker*in beraten Sie zugleich über eine gesunde Lebensweise und Ernährung, da diese Faktoren auf den Hautzustand unmittelbaren Einfluss haben.

Sie sollten daher frei auf andere zugehen können und Einfühlungsvermögen, sowie ein offenes Wesen besitzen. Auch Neugierde, Innovationsfreude und Kreativität können wichtige Ressourcen für den geschäftlichen Erfolg sein. Ihre Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Trends und ein grundsätzliches Interesse an Gesundheit und Kosmetik unterstreichen zudem Ihre kunden– und serviceorientierten Stärken.

Sind Sie selbstständig, müssen Sie unternehmerisch denken und ein Mindestmaß an betriebswirtschaftlichen Kenntnissen besitzen. Sie müssen bereit sein, Ihre Arbeitszeiten flexibel zu gestalten und eventuell auch mehr als acht Stunden pro Tag zu arbeiten. Mit einer eventuell unsicheren Finanzlage sollten Sie umgehen können.

Welche Aufgaben und Tätigkeiten werde ich übernehmen?

Tagtäglich stehen Kosmetiker*innen im direkten Kundenkontakt. Neben der beratenden Tätigkeit – auch über eine gesunde Lebensweise und die entsprechende Ernährung – bieten sie dabei ganzheitliche Schönheitspflege für Körper und Geist.

Analyse und Typisierung des Hautbilds stehen vor jeder kosmetischen Behandlung. Konkret wenden Sie die verschiedensten Techniken und Verfahren der Kosmetik, Visagistik, Pedi- und Maniküre an.

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen:

  • Kunden fachgerecht beraten und Verkaufsgespräche führen
  • Waren und Dienstleistungen ansprechend präsentieren und verkaufen
  • Hautbilder diagnostizieren und Behandlungspläne erstellen
  • Verschiedene Hautpflege- und Reinigungsverfahren anwenden
  • spezielle Körperbehandlungen durchführen und die entsprechenden Apparaturen professionell bedienen
  • Entspannungstechniken vermitteln
  • bei Dermatologie, Kosmetologie, Waren- und Instrumentenkunde auf dem aktuellen Stand bleiben
  • Richtlinien, Rohstoffe und Wirkungsweisen im Auge behalten

Gegebenenfalls übernehmen Sie auch betriebswirtschaftliche Aufgaben, kalkulieren Preise, organisieren Abläufe und wirken bei Marketingmaßnahmen mit.

Mit welchen Arbeitsmitteln/-gegenständen werde ich arbeiten?

Sie arbeiten mit den modernsten Werkzeugen und Geräten der Kosmetikbranche und üben Behandlungen meist selbstständig aus. Manchmal arbeiten Sie aber auch im Team mit anderen Fachkräften im Bereich Kosmetik und Gesundheit, wie z.B. Masseuren und Masseurinnen, Visagisten und Visagistinnen oder Friseuren und Friseurinnen.

Als Kosmetiker*in arbeiten Sie zumeist per Hand und oft auch im Stehen. Sie sind in engem Kontakt mit Ihren Kunden, z.B. bei Arm- und Körperpackungen, der kosmetischen Behandlung des Gesichts oder des Dekolletés.

Wo werde ich als Kosmetikerin eingesetzt?

Der klassische Arbeitsplatz für selbstständige oder angestellte Kosmetiker*innen und Naturkosmetiker*innen ist das Kosmetikstudio. Darüber hinaus können Sie auf Schönheitsfarmen und in Fitnessstudios, Kosmetikfachgeschäften, Drogerien, Hotels und Wellnesseinrichtungen arbeiten. Auch in Hautarztpraxen können sich Tätigkeitsfelder ergeben.

Die Arbeitszeiten können dabei sehr unterschiedlich sein. Meist arbeiten Sie wochentags; Arbeitszeiten am Wochenende sind jedoch auch keine Seltenheit. Gerade an den besonderen Tagen im Jahr (Muttertag, Weihnachten, Hochzeiten …) werden viele Kosmetika und Behandlungen nachgefragt. Hier ist Ihre Professionalität besonders gefragt.

In welchen Branchen kann ich tätig sein?

Ihr Hauptarbeitsfeld liegt im Bereich der Gesichts- und Körperpflege, also zumeist in Kosmetikstudios und Kosmetikinstituten.

Darüber hinaus bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten in folgenden Arbeitsbereichen/Branchen:

  • Einzelhandel
    Einzelhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln, z.B. Drogeriemärkte, Parfümerien
  • Hotellerie
    Hotels, z.B. Wellnesshotels, Spas
  • Gesundheitswesen
    Facharztpraxen, z.B. Hautärzte
  • Sport, Fitness, Wellness
    Saunas, Solarien, Bäder u.ä.

Das Video zum Beruf Kosmetiker*in

Lernen Sie den Berufsalltag von Kosmetiker*innen kennen:

Quelle: BERUFENET & Bayerischer Rundfunk

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