Pflegeberater*in, nach ┬ž7a SGB XI – Berufsbild

Elisabeth Busche Bildungsberatung / Lehrgangskoordination

Was macht eigentlich…?

Das Thema Pflegeberatung hat in Deutschland in den letzten Jahren immer mehr an Wichtigkeit zugenommen. Das liegt zum einen an der demografischen Entwicklung der Bev├Âlkerung, aber auch daran, dass seit 2009 alle Pflegebed├╝rftigen einen gesetzlichen Anspruch auf individuelle Pflegeberatung durch ausgebildete Pflegeberater*innen haben.

Als Pflegeberater*in unterst├╝tzen Sie Pflegebed├╝rftige und ihre Angeh├Ârige bei der Auswahl und Inanspruchnahme aller notwendigen Hilfe- und Pflegeleistungen. Die Pflegeberatung gibt den Pflegebed├╝rftigen in ihren oft komplexen Problemlagen Orientierung und Transparenz, so dass sie einen umfassenden ├ťberblick ├╝ber die zur Verf├╝gung stehenden M├Âglichkeiten bekommen.







viel wenig

Arbeit mit Menschen

Kreative Arbeit

Verwaltung & Planung

K├Ârperliche Arbeit

Neugier & Einsatz

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Pflegeberater*in: Voraussetzungen und Perspektiven

Anforderungen

Was wird von mir erwartet?

Die hohen Anforderungen an die Pflegeberatung erfordern qualifiziertes Personal.

Sie sollten selbstst├Ąndig arbeiten k├Ânnen und Ihre T├Ątigkeit eigenverantwortlich ausf├╝hren.

Neben Ihrer Fachkompetenz erfordert der Beruf als Pflegeberater*in Kommunikationsst├Ąrke, psychische Belastbarkeit sowie Einf├╝hlungsverm├Âgen. Pflegeberater*innen haben h├Ąufig mit Menschen zu tun, die durch die Pflegebed├╝rftigkeit von Familienmitgliedern in sehr schwierige Lebenssituationen gekommen sind. Als sozial kompetente Pers├Ânlichkeit sind Sie in der Lage, die Aufgaben und die Rolle als Pflegeberater*in nicht nur im B├╝ro, sondern auch vor Ort bei den Pflegebed├╝rftigen professionell auszu├╝ben.
Professionalit├Ąt beweisen Sie durch ein gut organisiertes Fallmanagement, Ihr Rechtswissen und Ihre F├Ąhigkeit ein gut funktionierendes Netzwerk aufzubauen.

F├╝r Ihre Hausbesuche oder Gespr├Ąchstermine bei Partnern (z. B. Versicherungsunternehmern) sind Mobilit├Ąt und flexible Einsatzbereitschaft wichtig.

Aufgaben

Welche Aufgaben und T├Ątigkeiten werde ich als Pflegeberater*in ├╝bernehmen?

Die T├Ątigkeiten der Pflegeberatung sind vielseitig, und neben dem pflegerischen Fachwissen konzentrieren Sie sich auf folgende Bereiche:

Fallmanagement/Casemanagement

  • Den Hilfebedarf des Pflegebed├╝rftigen ermitteln
  • Die Erstellung eines individuellen Versorgungsplanes mit allen erforderlichen Hilfen
  • Die Vermittlung, Koordinierung und Vernetzung aufeinander abgestimmter medizinischer, pflegerischer und sozialer Versorgungs- und Betreuungsangebote
  • Die Durchf├╝hrung der Ma├čnahmen ├╝berwachen und gegebenenfalls anzupassen
  • Den Hilfeprozess dokumentieren und auswerten

Rechtsberatung

  • Beratung zu sozialrechtlichen Fragen, zur Auswahl und Nutzung von Leistungen und vielf├Ąltigster Hilfsangebote
  • Hilfestellung zum Nutzen der m├Âglichen Leistungen, z.B. beim Ausf├╝llen von Antr├Ąge
  • Aufkl├Ąrung ├╝ber Pr├Ąvention und Rehabilitation
  • Information ├╝ber M├Âglichkeiten zur Entlastung von Pflegepersonen

Kommunikation

  • Gespr├Ąche mit Pflegebed├╝rftigen und Angeh├Ârigen, ├ärzten, Versicherungen, Kliniken, ambulanten und station├Ąren Pflegeeinrichtungen, Vermietern, Freiwilligenagenturen etc.
  • Vernetzung aufeinander abgestimmter pflegerischer und sozialer Versorgungs- und Betreuungsangebote.

Arbeitsmittel

Mit welchen Arbeitsmitteln/-gegenst├Ąnden werde ich als Pflegeberater*in arbeiten?

F├╝r eine kompetente Pflegeberatung werden Sie regelm├Ą├čig Fortbildungen zu aktuellen rechtlichen ├änderungen ben├Âtigen und Gesetztestexte und Fachliteratur zu Rate ziehen.

Im Laufe Ihrer T├Ątigkeit in der Pflegeberatung werden Sie ein gutes und professionelles Netzwerk von Institutionen aufbauen, um Ihre T├Ątigkeit professionell und mit der notwendigen Unterst├╝tzung erledigen zu k├Ânnen.

Um schnell reagieren zu k├Ânnen, sollten Sie sich im Internet auskennen und die E-Mail-Korrespondenz beherrschen. Der Umgang mit moderner B├╝rotechnik (z.B. Office-Programme, spezielle Softwarel├Âsungen f├╝r die Beratung, Datenbanken etc.) ist je nach Arbeitsbereich denkbar.

F├╝r Ihre Au├čentermine kann ein F├╝hrerschein und ggf. ein eigener PKW notwendig sein.

Arbeitsbereiche

In welchen Bereichen kann ich in der Pflegeberatung t├Ątig sein?

Mit Ihrer erworbenen Zusatzqualifikation k├Ânnen Sie z.B. in folgenden Arbeitsbereichen Fu├č fassen:

  • in den Pflegest├╝tzpunkten der L├Ąnder
  • bei Kranken- und Pflegekassen
  • im ├ťberleitungsmanagement von Krankenh├Ąusern oder Rehakliniken
  • in der Beratung von ambulanten Pflegestationen
  • im Sozialdienst von station├Ąren Pflegeeinrichtungen
  • in ├Ąrztlichen Schwerpunktpraxen und bei Praxisnetzen
  • bei Wohlfahrtsverb├Ąnden
  • bei Sozial├Ąmtern
  • als Freiberufler*in
  • in privaten Pflegeberatungsfirmen

7 gute Gr├╝nde, warum Sie mit uns Pflegeberater*in werden sollten

Wir bieten Erfahrung aus 10 Jahren Fernlehrg├Ąnge f├╝r die Pflegeberatung.

Modularer Aufbau: Lassen Sie sich Ihre Vorkenntnisse anerkennen, so dass Sie nicht den gesamten Kurs buchen m├╝ssen.

Unsere Fernlehrg├Ąnge k├Ânnen durch Arbeitsagenturen, Rentenversicherungstr├Ąger und alle F├Ârderprogramme der L├Ąnder finanziert oder bezuschusst werden.

Das Studienmaterial wurde nach den Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes laut ┬ž 7a, SGB XI entwickelt.

Wir bieten eine umfangreiche, pers├Ânliche Beratung vor und w├Ąhrend des Fernlehrgangs.

Sicherheit: Viele Pflegekassen und -st├╝tzpunkte haben ihre Berater bei FORUM Berufsbildung ausbilden lassen. Wir pr├╝fen gewissenhaft Ihre Zugangsvoraussetzungen. Die Anerkennung des Zertifikats nach ┬ž 7a ist somit bundesweit gegeben.

Wir haben bereits 3x den Award als ÔÇťTop-FernschuleÔÇŁ von fernstudiumcheck.de verliehen bekommen.

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