Jung und schon hochprofessionell: Altenpfleger

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Jung und schon hochprofessionell: Altenpfleger

Ausbildung Altenpflege Berlin

Es mag vielleicht überraschen, aber die Altenpflege ist ein ziemlich junges Berufsbild. Erst 2003 wurde eine bundesweit einheitliche Ausbildung eingeführt. Seither verändert sich das Berufsbild ständig:

Früher beschränkte sich die Altenpflege auf die Reinigung und Versorgung alter Menschen. Oftmals haben die eigenen Familien diese Aufgabe übernommen und die gebrechlichen Menschen in ihren eigenen vier Wänden untergebracht.

Pflegefachkräfte als erste Ansprechpartner
Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Zwar hatten Altenpfleger/innen schon immer den meisten Kontakt mit den alten, pflegebedürftigen Menschen hat. Heute sind sie immer öfter die ersten Ansprechpartner für die Fragen und Nöte der zu Pflegenden und ihrer Angehörigen. Da immer mehr alte Menschen allein leben, sind es heute oft die Altenpfleger/innen, die insbesondere pflegebedürftige Menschen begleiten. Hierfür benötigen sie hohe kommunikative Kompetenzen und psychische Stärke.

Außerdem kommen mit dem Alter die Krankheiten. Zunehmend versorgen Pfleger deshalb auch chronisch kranke Menschen. Das erfordert den Umgang mit medizinischen Utensilien wie Spritzen und Infusionen, aber auch Einfühlungsvermögen, wenn z.B. das Gedächtnis nachlässt oder der Körper nicht mehr richtig mitspielt. Gerade die Zahl der Demenzkranken vergrößert sich und das bedeutet für alle – Familien, Betroffene und Pflegende – verstärkte Sensibilität.

Zunahme von beratenden und therapeutischen Tätigkeiten
Altenpfleger/innen tragen also heute mehr Verantwortung als je zuvor. Sie übernehmen zunehmend behandelnde und therapeutische Tätigkeiten, die durch Ärzte an sie delegiert werden. Sie beraten alte Menschen und ihre Angehörigen, um Selbsthilfekräfte zu mobilisieren und passende Hilfen bereitzustellen. Sie leiten pflegebedürftige Menschen an, um ihre Selbstständigkeit zu erhalten.

Die eigentliche Pflege macht nur noch einen Teil der altenpflegerischen Tätigkeit aus. Pflegefachkräfte müssen ein Auge auf ihre Patienten haben, Veränderungen erkennen und richtig einschätzen können. Immer häufiger arbeiten Fachkräfte der Altenpflege in Intensivpflegebereichen (Beatmungs- und Wachkomastationen) oder in Geriatrien. Sie sind dort nicht nur wegen ihrer hohen sozialen Kompetenzen gern gesehen, sondern bilden sich zu Wundmanager/innen oder Beatmungsspezialisten/innen weiter und bereichern die Teamarbeit durch ihren ausgeprägten Blick auf die zu versorgenden Menschen.

Ausgezeichnete Jobperspektiven
Laut Experten werden in Deutschland im Jahr 2020 zusätzlich 220.000 Altenpfleger/innen benötigt. Das allein sorgt schon für ausgezeichnete Jobperspektiven. Darüber hinaus hat die Politik erkannt, dass der Beruf modernisiert und Altenpfleger entlastet werden müssen. Spezialisierungen und Aufstiegschancen werden in den nächsten Jahren verstärkt Einzug in diese Branche halten.

Wer in diesen Beruf einsteigt, kann mit positiven Erwartungen in die Zukunft blicken.


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